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Wirtschaft

Staatsanwalt in Türkei betrügt Kollegen in Millionenhöhe

In der Türkei hat sich ein ungewöhnlicher Betrugsfall ereignet. Der im Justizpalast von Istanbul-Bakırköy tätige Staatsanwalt Tamer C. hat mehrere seiner Kollegen um Millionen mit dem versprechen auf günstige Autos und Grundstücke betrogen.

Bis zu 12 Million TL betrogen
Bekannt wurde der Skandal, nach dem ein um 500.000 TL betrogener Kollege (G.K.) den Staatsanwalt angezeigt hatte. Inzwischen hat auch der Rat der Richter und Staatsanwälte (HSYK) eine Untersuchung eingeleitet. Gegen den vermeintlichen Betrüger sei inzwischen ein Pfändungsverfahren gestartet worden. Tamer C. soll beim Rat der Richter und Staatsanwälte bereits seine Kündigung eingereicht haben. Derezit wird geschätzt, dass der Staatsanwalt Tamer C. durch Betrug zwischen 6 und 12 Millionen TL eingenommen hat.

Versicherungsunternehmen im Mittelpunkt
Verschiedenen Behauptunge zufolge soll ein Versicherungsunternehmen im Mittelpunkt des Betrugsskandals sein. So sollen viele Autos als Totalschaden deklariert worden sein, die eigentlich ohne Schäden waren. Der Versicherer soll dadurch an den Rand des Bankrotts gekommen sein. Nach einer Untersuchung soll das Unternehmen 27 hochrangige Mitarbeiter versetzt oder entlassen haben. Die als Totalschaden deklarierten Autos sollen dann anschließend wieder auf den Markt gebracht worden sein. Offenbar war auch der Staatsanwalt Tamer C. Mitglied dieser Betrügergruppe.

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Türkei: Coronavirus setzt Wirtschaft zu

Das Coronavirus setzt auch der türkischen Wirtschaft zu. Derzeit liegt der US-Dollar bei 6,45 TL und der Euro bei 7,02 TL. Mit der Zeit ist ein weiterer Verfall der türkischen Währung sehr wahrscheinlich.

Zudem haben viele Unternehmen in der Türkei ihre Mitarbeiter nach Hause geschickt. Der Oberbürgermeister von Izmir, Tunç Soyer (CHP), hat bekannt gegeben, dass 3 Monatsmieten von Läden gestundet werden können, sofern es Bedarf dafür gibt. Ähnlich ist auch in Ankara, dort sollen die Mieten für zwei Monate gestundet werden.

Finanzminister und Erdoğan-Schwiegersohn Berat Albayrak sieht die Krise wegen des gefährlichen Coronavirus nüchtern. “Wegen des Virus´gibt es eine Risko des Stillstands für einige Wochen,”ao Albayrak. “Das erste Quartal werden wir mit einem Wachstum über unsere Erwartungen abschließen. Wir sehen keine Probleme bei den Wachstums- und Inflationszielen.”

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Wirtschaft

Ermittlungen gegen Firmen, die Preise wegen Coronavirus in die Höhe treiben

Die Angst um das Coronavirus hat in der Türkei zu einer extremen Verteuerung mancher Produkte geführt. Firmen, die die Preise für etwa für Lebensmittel und Hygieneartikel stark angehoben haben, sollen jetzt untersucht werden.

Mit der Begründung des Coronavirus seien Produkte für die Grundbedürfnisse wie etwa Lebensmittel, Hygieneartikel und manche medizinische Produkte unbegründet verteuert uworden. Zudem sollen manche Produkte gehortet worden sein um dadurch die Preise in die Höhe zu treiben. Gegen diese Firmen werde jetzt ermittelt, schreibt die Behörde in einer Mitteilung an die Öffentlichkeit.

Gegen alle Gefahren für die türkische Wirtschaft werden entschlossen vorgegangen, so die Experten der MASAK.

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Wirtschaft

Inflation in der Türkei steigt auf 12,37 Prozent

In der Türkei steigt die Inflation immer weiter an. Im Februar ist die Inflation im Vergleich zum Vormonat um 0,35 Prozent auf 12,37 Prozent gestiegen.

Die höchste Preissteigerung in den Kategorien gab es mit 2,33 Prozent bei Lebensmitteln und nicht-alkoholischen Getränken. Auch im Bereich Gesundheit gab es mit 2,03 Prozent eine deutliche Teuerung.

Die höchste Preissteigerung gab es nach Berechnungen der Experten des türkischen Statistikamtes TÜIK mit 44,1 Prozent bei Kürbissen. Die größte Preissenkung gab es dagegen mit 12,6 Prozent bei Herrenpullovern.

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