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Mafiapate Sedat Peker: „Ich habe Türkei wegen Studium verlassen“

Sedat Peker gilt als eines der umstrittensten Personen in der Türkei. Der wegen organisierter Kriminalität verurteilte Mafiapate gilt als Ultranationalist und Anhänger von Präsident Recep Tayyip Erdoğan. In letzter Zeit waren Gerüchte aufgetaucht, wonach Peker sich ins Ausland abgesetzt hat. Er habe sich von seiner Ehefrau scheiden lassen und es liege Haftbefehl gegen den Ultranationalisten vor. Deswegen habe sich Peker ins Ausland abgesetzt.

Wegen Studium Land verlassen?

Jetzt hat sich der Mafiapate über die sozialen Netzwerke aus Montenegro gemeldet. „Dieses Jahr werde ich meinen Universitätsabschluss machen und mein Diplom bekommen. Zudem habe ich wegen meiner Handelsgeschäfte in einigen Ländern meine Visaangelegenheiten geklärt,“ so Peker.

Kritik an türkischer Polizei

Auch zu dem Vorwurf, er habe sich scheiden lassen und es liege Haftbefehl gegen ihn vor äußerte sich der Erdoğan-Anhänger. Dies sei frei erfunden. Bei seinem Statement zu den Gerüchten beschuldigte er die Polizei. „Ich habe keinerlei Probleme mit der türkischen Polizei, es kann auch keine geben. Auch bei dieser ehrenvollen Behörde gibt es Verräter, die dort reingesetzt wurden. Mit diesen haben wir eine offene Rechnung.“ Peker kündigte an, dass er sich in den kommenden Tagen detailliert zu diesem Thema äußern wird.

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Kıymetli Dostlarım, Daha önceki paylaşımlarımda belirttiğim üzere takriben iki aydır ata yadigarı Balkan coğrafyasındayım. YÜCE ALLAH’a şükürler olsun ki burada yaşadığım tüm günlerimide verimli bir şekilde değerlendirme gayretinde bulunuyorum. YÜCE ALLAH nasip ederse bu sene üniversite mezuniyetimi tamamlayıp diplomamı İNŞALLAH alacağım ayrıca ticari çalışmalarım için bazı ülkelerden de oturum alma işlemlerimi tamamladım. Bugün ata yadigarı Karadağ ülkesinin Tuzi şehrindeki TÜRK ŞEHİTLİĞİ’ni ziyaret edip şükür namazı kılabilme şerefine nail oldum. Daha önce Bulgaristan ve Romanya’da gittiğim şehitliklerde yaşadığım mahcubiyetin aynısını bu şehitlikte de tekrardan yaşadım. Bizlerin uçakla veya araba ile gelirken bile yorulduğumuz bu yolları atalarımızın at sırtında ya da yaya olarak gelerek İLAY-I KELİMETULLAH DAVASI’nı tüm cihana hakim kılabilmek için gösterdikleri gayretin karşısında taşıdığım mahcubiyet hissinden bir türlü kurtulamadım. İlerleyen günlerde bu ziyaretlerime dair paylaşımlar yapmaya devam edeceğim. Böyle bir manevi ruh halindeyken bazı sosyal medya hesaplarında arandığım için Karadağ’a kaçtığım, eşimden boşandığım yönünde haberleri okuyunca acı acı tebessüm ettim. İçimden, ‘Kış kışlığını puştta puştluğunu yapmaktan asla vazgeçmez!’ sözünü tekrar edip durdum. Ben herhangi bir suç işlemedimki aranayım. TÜRKİYE CUMHURİYETİ DEVLETİ’nin polisleriyle hiçbir sorunum yok, olamazda ancak bu şerefli teşkilatın içine bir şekilde monte olmuş görünürde polis ama özünde hain olanlarla bizim hesabımız her zaman var olacaktır. (Bu konularla ilgili de ilerleyen günlerde düşüncelerimi detaylıca yazacağım.) Ayrıca ben saygıdeğer eşimle ne savaşlardan çıkaracak bu günlere geldik. Bizi üzmek için yapılan bu haberler hem bana hemde saygıdeğer eşime ancak tatbikat olur. Ben bu haberlerin çıkış kaynağını üç aşağı beş yukarı biliyorum ve onlara; temizlik görevlisine belindeki kemeri çıkarıp dikilen, temizlik görevlisinin tüm uyarılarına rağmen diklenmeye devam eden o çocuğu hatırlatıyorum. ‘Yine oğlum işinize gidin.’ diyorum.

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Gülen-Anhänger an Bäumen und Fahnenmasten aufhängen

Der fanatische Nationalist und Erdoğan-Anhänger hatte 2018 in einer Rede Regierungskritikern heftigsten gedroht. Diejenigen, die wir auf der Straße fassen, werden wir an den Bäumen und Fahnenmasten hängen. Danach werden wir in die Gefängnisse gehen und sie auch dort hängen,“ sagte damals der Mafiapate Peker.

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Metro-Station in Istanbul: Unbekannter entwendet Polizist Pistole und schießt auf ihn

In der Metro-Station am Busbahnhof von Istanbul Esenler ist es in der vergangenen Nacht zu einem tragischen Zwischenfall gekommen. Eine unbekannte Person hatte sich einm Polizisten genähert, der auf dem Nachhauseweg war und auf seine Bahn wartete. Danach nahm der Unbekannte dem Beamten die Waffe weg. Bei dem anschließenden Durcheinander schoss der Täter ins Bein des Polizisten und rannte weg. Die Szenen wurden durch die Sicherheitskameras festgehalten.

Bislang konnte die Polizei den Täter nicht finden. Auch bleibt die Identität des Täters weiterhin unbekannt.

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Systematische Misshandlung von Soldaten in der Putschnacht

Der Putschversuch in der Türkei vom 15. Juli 2016 führte zu unzähligen Menschenrechtsverletzungen. Darunter Verschleppungen im In- und Ausland sowie Folter und Misshandlung in Polizeigewahrsam und in Gefängnissen. Doch ein Fall hat sich besonders in die Gedächtnisse der Menschen eingeprägt. Dabei handelt es sich um ein Foto kurz nach dem Putschversuch, auf dem Menschen in Handschellen und nahezu nackt zu sehen sind. Veröffentlicht wurde das Foto durch Ali Aktaş, einem Anwalt auf Twitter, der sich über das Bild mit folgendem Kommentar offenbar freute: “Die Putschisten-Esel wurden im Stall eingesperrt”. Dies zog die Kritik von Menschenrechtlern auf sich. Doch was genau hinter dem Foto steckte, blieb bislang ungeklärt. Jetzt hat sich eines der Opfer dafür entschieden, über die Situation zu sprechen. Dabei geht es um den Soldaten Mutlu Gülerce, der erst 2015 seine Militärausbildung abgeschlossen und den Rang des Leutnants erreicht hatte.

“Nächtliche Übung und Terrorangriff”

Gülerce wurde nach dem Putschversuch von seinem Militärdienst zunächst freigestellt und anschließend festgenommen. Er erinnert sich an die Nacht des Putschversuchs. Als die ersten Meldungen über den militärischen Aufstand kamen, war Gülerce gerade auf einem Seminar in der Gendarmerie in Ankara Beytepe.“Wir waren zuerst von einer nächtlichen Übung ausgegangen und dann hieß es, es gebe einen terroristischen Angriff. Genauso war es auch in den übrigen Einheiten der türkischen Streitkräfte”, erinnert sich Mutlu Gülerce. In dieser Nacht habe weder er, noch ein anderer aus seiner Einheit, eine Waffe in die Hand genommen. “Am nächsten Morgen hat uns ein Oberst mit dem Namen Veli Tire mit einem Team zum Versammlungssaal befohlen und uns gesagt, man werde uns als Kursteilnehmer vernehmen und dann freilassen. (…) Dann sind wir mit 250 Mann in Bussen zum “Sportzentrum Gaffar Okkan Atlı” gebracht worden. Sie haben unsere Hände mit provisorischen Handschellen wie Kabelbinder, Klebeband, Seilen oder einfach mit allem, was sie gefunden haben, gefesselt. Erst als wir im Sportzentrum ankamen, haben wir gemerkt, dass die Sache eine größere Dimension hatte, als wir vermuten konnten”, erzählt Gülerce. Im Sportzentrum habe man sie sofort beschimpft und angepöbelt. Einer seiner Kollegen sei geschlagen worden, nur weil er versucht habe, sich gegen die Beschimpfungen zu wehren. Dann habe man sie bis auf die Unterhosen ausgezogen. All ihre perönlichen Gegenstände wie Geldbörsen oder Smartphones seien eingesammelt worden, bevor man auf dem Gelände ankam, das auf dem besagten Foto zu sehen war. Die Situation auf dem Gelände sei grausam gewesen, erinnert sich Gülerce: “Als wir dort ankamen, waren die Menschen in Handschellen, auf den Knien und sahen in Richtung Wand.”

36 Stunden ohne Essen 

Noch schlimmer sei aber gewesen, dass sie fast zwei Tage lang nichts zu essen bekommen hätten. “Wir waren etwa 36 Stunden lang dort. In dieser Zeit hat man uns kein Essen gegeben. Mit einem Wasserschlauch hat man uns Wasser gebracht. Wir mussten uns dafür anstellen. Wenn wir dran waren, durften wir trinken, aber irgendwann sagte der Polizeibeamte nach Lust und Laune, dass es reiche. Wenn er sich über etwas ärgerte, stellte er das Wasser wieder ab. Einige sind vor Hunger und Wassermangel umgefallen.“

Die ohnmächtigen Soldaten seien nicht ärztlich behandelt worden, wirft Gülerce den Behörden vor. Auch der Toilettengang sei schwierig gewesen. Die Soldaten durften laut Gülerce nicht auf die Toilette, sondern mussten das an ihrem Platz erledigen. Manchmal habe man sie zwar auch auf die Toiletten gebracht, doch barfuß und in Handschellen. 

„Eine Woche nur in Unterhose“

Der Alptraum ging für Gülerce aber weiter: “Mit Bussen hat man uns dann in die Sporthalle der Polizeiakademie gebracht. Hier mussten wir vier Tage verweilen. Sie gaben uns kleine Brotstücke und etwas Marmelade. Später gab es Versammlungsplätze in der Gefängnisanstalt von Sincan (Anm. d. Red.: Stadtteil von Ankara). Dort mussten wir eine Woche lang in Unterhose verweilen.” Durch die Kälte seien einige krank geworden. Um sich gegenseitig warm zu halten, hätten sie Ringe mit jeweils 10 Mann gebildet.  

Doch besonders kurios sei es im Gerichtssaal zugegangen, wie Gülerce erzählt. Die ersten 20 Soldaten, die in der Putschnacht die Kaserne nicht verlassen hätten, seien sofort freigelassen worden. Dann seien Gülerce und seine Freunde an der Reihe gewesen. Den Ablauf der Verhandlung erzählt der Soldat so: “Der Richter hat gesagt, dass er entschieden hat, alle Beschuldigten verhaften zu lassen. Er war um die 50 Jahre alt. Er hat sich leicht nach hinten gedreht und gesagt, er wisse, dass wir unschuldig seien. Aber derzeit gäbe es nichts zu tun.” Dann musste Gülerce tatsächlich neun Monate und zehn Tage im Gefängnis bleiben.

Die Kritik des Rechtsanwalts, der das Foto verbreitete, weist Gülerce entschieden zurück: “Ich gehöre zu denjenigen, die auf den Fotos zu sehen sind. Aber ich bin weder ein Putschist, noch ein Esel. Wir sind alle unschuldig, aber uns wurde unrecht angetan.”

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Türkei 2019: Mehr Scheidungen und weniger Eheschließungen

In der Türkei häufen sich die Scheidungen. Nach Angaben des türkischen Statistikinstituts TÜIK ist die Zahl der Scheidungen 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent gestiegen. Auch die Zahl der Eheschließungen ging mit 2,3 Prozent zurück. Gleichzeitig steigt das Durchschnittsalter bei den Eheschließungen.

541.000 Eheschließungen, 155.000 Scheidungen

Insgesamt heirateten im vergangenen Jahr 541.424 Paare (-2,3 Prozent). Gleichzeitig stiegt die Zahl der Scheidungen auf 155. 047 (+8 Prozent). Die meisten Ehen wurden in Aksaray geschlossen, die wenigsten in Gümüşhane. Die meisten Scheidungen gab es in Izmir, die wenigsten in Hakkari.

Durchschnittsalter Männer bei Eheschließung bei 27,9 Jahre

2019 wurde 36 Prozent der Ehen in den ersten 5 Jahren geschieden, 20,6 Prozent der Scheidungen fanden zwischen dem 6. und 10 Ehejahr statt. Das Durchschnittsalter bei der Eheschließung lag im vergangenen Jahr bei den Mänern bei 27,9 Jahren und bei Frau bei 25.

Jede 23. Braut Ausländerin

4,3 Prozent (23.264) der Bräute waren Ausländerinnen. Nur 0,8 Prozent (4.580) der Bräutigame waren Ausländer. Die meisten der ausländischen Bräutigame waren Deutsche, gefolgt von Syrern und Österreichern. Die meisten auslländischen Bräute waren Syrerinnen (14,5 Prozent), gefolgt von Aserbaidschanerinnen und Deutschen.

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