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Mindestens 26 Tote bei Lawinenunglück in Van

Im Osten der Türkei wurden gestern mehrere Personen durch eine Lawine verschüttet. Bei der Rettungsaktion in Bahçesaray in der Provinz Van kam es dann zu einer weiteren Lawine. Dabei wurden zahlreiche Einsatzkräfte von den Katastrophenschützern aus AFAD, UMKE, JAK und auch Zivilisten aus den umliegenden Dörfern verschüttet. Nach bisherigen Information sollen so mindestens 26 Personen ums Leben gekommen sein.

Wie der Gouverneur von Van, Emin Bilmez, mitteilte, könnten noch weitere Personen unter den Schneemassen liegen. Die Rettungsarbeiten dauerten den ganzen Tag über an. Der Bürgermeister von Bahçesaray. Meki Arvas, teilte allerdings mit, dass die Wetterbedingungen am Unglücksort schlecht seien.

In den sozialen Medien hatten Anwohner Videos der Rettungsaktion gepostet, die die schwierige Wetterlage in der Gegend zeigen.

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Razzien gegen Polizei, Militär und Justiz: Mindestens 728 Personen an einem Tag festgenommen

In der Türkei gibt es auch nach über drei Jahren Putschverusch weiterhin Massenverhaftungen von vermeintlichen Anhängern der Gülen-Bewegung. Alleine heute wurden 728 Personen festgenommen. Die Zahl der Festnahmen in kleineren Ortschaften sind nicht mitgezählt.

Die erste Razzia richtete sich gegen Polizisten. Dabei wurden durch die Staatsanwaltschaft Ankara Haftbefehle gegen 467 Personen in 67 Städten erlassen. Die zweite Razzia richtete sich gegen Militärangehörige. Die Staatsanwaltschaft Izmir erließ Haftbefehle gegen 157 Unteroffiziere der Luftwaffe und Marine. Davon waren 101 im aktiven Dienst. Die Übrigen waren suspendiert. Eine dritte Razzia richtete sich gegen 71 Mitarbeiter des Justizministeriums, gegen die ebenfalls Haftbefehl erlassen wurde. Bei einer vierten Razzia wurden weitere 27 Polizisten etwa in Adana und 6 weitere Personen vorwiegend in Balıkesir festgenommen.

Nach dem Putschversuch in der Türkei vom 15. Juli 2016 wurden Ermittlungen gegen über 550.000 vermeintliche Anhänger der Gülen-Bewegung eingeleitet. Mehr als 250.000 wurden seither festgenommen. Präsident Erdoğan hatte zuvor mehrfach über die „Hexenjagd“ gegen seine Kritiker gesprochen.

 

 

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Türkei: 13 Flüchtlinge nach Grenzübertritt in Van erfroren

Erneut ist es in der Türkei zu einem Flüchtlingsdrama gekommen. In Çaldıran (Provinz Van) sind am gestrigen Samstag Flüchtlinge durch Erfrieren ums Leben gekommen. 10 der Toten kamen aus Afghanistan, die übrigen drei aus dem nordsyrischen Kobane.

Laut dem Gouverneursamt von Van war der Grund heftiger Wind und Schneefall. In den Abendstunden wurde der Genarmerie von Çaldıran, dass 13 Personen, die auf illegalen Wegen ins Land gekommen sind, durch Erfrieren ums Leben gekommen sind.“ Wegen des starken Schneefalls konnten die Rettungskräfte zunächst nicht zum Unglücksort gelangen. Die 13 Personen kamen über die iranische Grenze in die osttürkische Provinz.

Immer wieder kommen Flüchtlinge über die iranische Grenze in die Türkei. Im Winter werden sie dabei oft vom schlechten Wetter überrascht. Viele kommen dabei ums Leben.

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Syrien: 4 türkische Soldaten bei Angriff getötet

Nach Informationen aus Ankara sind bei einem Artillerieangriff von Regierungssoldaten im syrischen Idlib 4 türkische Soldaten ums Leben gekommen und 9 weitere verletzt worden. Das türkische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass daraufhin umgehend Positionen der Regimesoldaten unter Beschuss genommen wurden.

Auch aus dem Präsidentenpalast kam eine Reaktion. „Das Blut unserer Soldaten wird nicht auf dem ungesühnt bleiben. Die Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen,“ teilte der Sprecher des türkischen Präsidenten, Ibrahim Kalin, mit.

Nach Ansicht der türkischen Regierung soll das Assad-Regime mit dem Angriff auf türkische Soldaten die Vereinbarungen für Idlib verletzt haben. „Wir haben darauf geantwortet aber es wird noch fortgesetzt,“ sagte der Sprecher der Regierungspartei AKP, Ömer Çelik.

Derzeit fürchtet man in der Region eine Eskalation in Syrien. Russland gilt als Schutzmacht der syrischen Regierung. Bei dem türkischen Gegenangriff sollen zahlreiche syrische Soldaten ums Leben gekommen sein.

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