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Wirtschaft

Arbeitslos und verzweifelt: Mann setzt sich in Brand

Die wirtschaftlichen Probleme in der Türkei werden immer deutlicher zu spüren. Ein arbeitsloser Mann mit den Initialen A.Y. Hat sich in Hatay in Brand gesetzt. “Meine Kinder haben Hunger. Ich will eine Arbeit, versteht ihr das nicht,” lautete der Hilferuf das Mannes vor dem Gouverneursamt in Hatay. Herbeigeeilte Polizisten hatten mit Feierlöschern eingegriffen und schlimmeres verhindert.

Und die Wirtschaftszahlen bestätigen die Hoffnungslose Lage. Nach Informationen des türkischen Statistikamtes “TUIK” waren im vergangenen Oktober waren 3,396 Millionen Menschen arbeitslos. Verglichen mit dem Vorjahr kamen 608.000 Arbeitslose dazu.

Auch die übrigen Wirtschaftszahlen geben nicht viel Anlass zur Hoffnung: Das Außenhandelsdefizit lag im vergangenen Januar bei 4,464 Miliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 98,5 Prozent.

Die Inflationszahlen lagen im vergangen Jahr bei durchschnittlich bei 14,52 Prozent. Für viele Bürger ist das ein riesiges Problem. Die Teuerung frisst das ganze Geld bei den Normal- und Geringverdieners auf, beschweren sich viele Betroffene auf den Straßen der türkischen Metropolen.

Wirtschaft

Türkei: Coronavirus setzt Wirtschaft zu

Das Coronavirus setzt auch der türkischen Wirtschaft zu. Derzeit liegt der US-Dollar bei 6,45 TL und der Euro bei 7,02 TL. Mit der Zeit ist ein weiterer Verfall der türkischen Währung sehr wahrscheinlich.

Zudem haben viele Unternehmen in der Türkei ihre Mitarbeiter nach Hause geschickt. Der Oberbürgermeister von Izmir, Tunç Soyer (CHP), hat bekannt gegeben, dass 3 Monatsmieten von Läden gestundet werden können, sofern es Bedarf dafür gibt. Ähnlich ist auch in Ankara, dort sollen die Mieten für zwei Monate gestundet werden.

Finanzminister und Erdoğan-Schwiegersohn Berat Albayrak sieht die Krise wegen des gefährlichen Coronavirus nüchtern. “Wegen des Virus´gibt es eine Risko des Stillstands für einige Wochen,”ao Albayrak. “Das erste Quartal werden wir mit einem Wachstum über unsere Erwartungen abschließen. Wir sehen keine Probleme bei den Wachstums- und Inflationszielen.”

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Wirtschaft

Ermittlungen gegen Firmen, die Preise wegen Coronavirus in die Höhe treiben

Die Angst um das Coronavirus hat in der Türkei zu einer extremen Verteuerung mancher Produkte geführt. Firmen, die die Preise für etwa für Lebensmittel und Hygieneartikel stark angehoben haben, sollen jetzt untersucht werden.

Mit der Begründung des Coronavirus seien Produkte für die Grundbedürfnisse wie etwa Lebensmittel, Hygieneartikel und manche medizinische Produkte unbegründet verteuert uworden. Zudem sollen manche Produkte gehortet worden sein um dadurch die Preise in die Höhe zu treiben. Gegen diese Firmen werde jetzt ermittelt, schreibt die Behörde in einer Mitteilung an die Öffentlichkeit.

Gegen alle Gefahren für die türkische Wirtschaft werden entschlossen vorgegangen, so die Experten der MASAK.

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Wirtschaft

Inflation in der Türkei steigt auf 12,37 Prozent

In der Türkei steigt die Inflation immer weiter an. Im Februar ist die Inflation im Vergleich zum Vormonat um 0,35 Prozent auf 12,37 Prozent gestiegen.

Die höchste Preissteigerung in den Kategorien gab es mit 2,33 Prozent bei Lebensmitteln und nicht-alkoholischen Getränken. Auch im Bereich Gesundheit gab es mit 2,03 Prozent eine deutliche Teuerung.

Die höchste Preissteigerung gab es nach Berechnungen der Experten des türkischen Statistikamtes TÜIK mit 44,1 Prozent bei Kürbissen. Die größte Preissenkung gab es dagegen mit 12,6 Prozent bei Herrenpullovern.

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