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Möglicherweise 70 türk. Soldaten bei Luftangriff in Idlib umgekommen

Noch nicht bestätigten Quellen zufolge sollen bei einem Luftangriff auf türkische Soldaten in Idlib bis zu 70 Soldaten ums Leben gekommen sein. Andere Quellen sprechen von mindesten 100 Todesopfern. Zahlreiche verletzte Soldaten werden in die Krankenhäuser in den Grenzstädten Reyhanli und Hatay eingeliefert. Die Situation ist momentan sehr unübersichtlich.

Ein ganzes Bataillon soll praktisch vernichtet worden sein, heißt es von Soldaten aus der Region, die Meldungen an ihre Angehörigen machen. Auch ist unklar, ob an dem Luftangriff auch russische Kampfjets beteiligt waren.

 

 

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Coronavirus: Keine Amnestie für politische Gefangene wie Journalisten und Oppositionspolitiker

In der Türkei steigen die Zahlen der Toten durch das Coronavirus weiterhin stark an. Laut Gesundheitsminister Fahrettin Koca habe es bislang 214 Tote gegeben. Die Zahl der Infizierten sei auf 13.531 gestiegen. Alleine in den vergangenen 24 Stunden seien 46 Menschen umgekommen.

Gleichzeitig hat die Regierung dem Parlament ein neues Amnestiegesetz vorgestellt. Damit sollen Häftlinge aus den überfüllten Gefängnissen entlassen werden. Ausgenommen sollen aber Gefangene sein, die wegen Terrordelikte hinter Gittern sind. Zentausende politische Häftlinge sind allerdings weiterhin hinter Gittern, weil ihnen Terrorismus vorgeworfen wird. Unter ihnen auch über 100 Journalisten wie etwa Ahmet Altan oder Hidayet Karaca. Auch Menschenrechtler wie Osman Kavala oder Oppositionspolitiker wie der ehemalige Co-Vorsitzende der HDP, Selahattin Demirtaş, sind wegen Terrordelikte im Gefängnis.

In den sozialen Medien hingegen wird die Regierung dafür heftig kritisiert. In den Gefängnissen des Landes gebe es Platz für 120.000 Personen. In den Haftanstalten seien aber 300.000 Menschen untergebracht. Sollte das neue Amnestiegesetz in Kraft treten seien die Insassen, unter ihnen zehntausende politische Gefangene, schutzlos ausgeliefert. Neben mangelnder Hygiene gebe es zudem keine ausreichende medizinische Versorgung in den türkischen Gefängnissen.

Im Gefängnis von Van kam es unterdessen zu einer Revolte unter den Gefangenen, weil es nicht ausreichende Maßnahmen gegen das Coronavirus gebe, teilte der Abgeordnete Murat Sarısaç (HDP) mit. Vor dem Gefängnis versammelten sich gepanzerte Fahrzeuge und Feuerwehrwagen. Offenbar soll es auch zu einem Brand in der Haftanstalt gekommen sein.

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Mehr Tote durch Coronavirus in der Türkei als von Gesundheitsminister angegeben

Die Zweifel an Regierungszahlen zur Corona-Krise in der Türkei werden immer größer. So hatte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am vergangenen Samstag die Toten durch das Coronavirus mit 16 beziffert. Dabei waren an dem Tag nur in Istanbul 20 Personen durch den gefährlichen Erreger umgekommen, teilte der stellvertretende Vorsitzende der Oppositionspartei CHP, Veli Ağbaba, über Twitter mit.
„Wegen des Coronavirus sind in Istanbul 20 Personen gestorben. Die Namen sind auf e-devlet (E-Government) veröffentlicht. Alleine in einer Provinz sind 20 gestorben. Aber (nach offiziellen Zahlen) in 81 Personen 16. Das ist ein Skandal. Wie sollen wir denen noch glauben?,“ so Ağbaba.

Nach der Veröffentlichun von Ağbabas Meldung konnten Toten nicht mehr in das e-devlet eingetragen werden. Offiziell wurde dazu vermeldet, dass es wegen eines technischen Problems nicht gehen.

Die Antwort von Ağbaba ließ nicht lange auf sich warten. „Nach zwei Twittermeldungen wurde es verboten Todeszahlen ins e-devlet einzutragen.“ Von Transparenz könne nicht die Rede sein. Das Gesundheitsministerium müsse den Bürgern die tatsächlichen Zahlen bekannt geben, forderte der Abgeordnete der Oppositionspartei. T

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Coronavirus: Auch türkische Ärzteverinigung zweifelt an offiziellen Zahlen

Die Zweifel an den Zahlen zum Coronavirus in der Türkei werden immer größer. So hatte der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Donnerstag Abend bekannt gegeben, dass es bei 3.629 Fällen lediglich 75 Tote gegeben haben soll.

Inzwischen zweifelt auch die türkische Ärztevereinigung TTB (Türkiye Tabipler Birliği) an den offiziellen Zahlen und fordert, dass die Zahlen getrennt nach Geschlecht, Alter und Stadt veröffentlicht werden. „Wir bekommen nur Zahlen zur Epidemie nur von Twittermeldungen von Gesundheutsminister Fahrettin Koca. „Es ist nicht voretilhaft, keine Zahlen von den Internetseiten des Gesundheitsministeriums oder anderer Behörden zu bekommen,“ so die türkische Ärztevereinigung in ihrer Mitteilung.

Immer wieder waren in den Tagen Videos in den sozialen Medien veröffentlicht worden, in denen Corona-Tote beerdigt wurden. Eine Frau aus Çanakkale hatte die Beerdigung ihres Vaters ins Netz gestellt und gesagt, dass es in der Stadt offiziell keine Toten gegeben haben soll.

Die Ärztevereinigung fordert von der Regierung zudem, dass die Bevölkerung Wasser kostenlos bekommt. Die wichtigste Schutzmaßnahme sei schließlich das Händewaschen. Schließlich seien 45 % der Bevölkerung von Armut betroffen. Konkret sollen die Menschen pro Person am Tag 150 Liter kostenlos Wasser erhalten.

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