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Wirtschaft

Zahlreiche Versicherer gehen an staatlichen Vermögensfonds über

Erneut sind staatliche Unternehmen an den türkischen Vermögensfonds (Türkiye Varlık Fonu) übergegangen. Diesmal traf es die staatlichen Versicherer und Rentenkassen „Güneş Sigorta,“ „Halk Sigorta,“ „Ziraat Sigorta,“ „Vakıf Emeklilik,“ „Hayat,“ „Ziraat Hayat ve Emeklilik“ und „Halk Hayat ve Emeklilik.“ Die neuen Anteile an den Unternehmen kosten den Fonds rund 6,5 Mrd. TL.

Die Vakıfbank teilte mir, dass 51,1 Prozent der Güneş Sigorta AŞ und 53,9 Prozent der Vakıf Emeklilik ve Hayat AŞ an den staatlichen Vermögensfonds überschrieben worden. Insgesamt kostete der Deal rund 612 Millionen TL. Die Anteile der Vakıf Emeklilik ve Hayat AŞ kosteten den neuen Eigentümer 724,5 Millionen TL.

Für den Kauf von 99,97 Prozent der Aktien des Versicherers Ziraat Sigorta AŞ muss der Fonds 931.220 Millionen TL zahlen und für die Ziraat Hayat ve Emeklilik AŞ 1.839 Mrd. TL. Der Versicherer gehört damit zu 100% dem staatlichen Vermögensfonds.

Für 89, 18 Prozent der Anteile von Halk Sigorta AŞ sind 578.904 Millionen TL fällig. Für die Halk Hayat ve Emeklilik AŞ muss der Fonds 1.695 Mrd TL zahlen und bekommt damit die hundert prozentige Kontrolle über den Rentenversicherer.

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Wirtschaft

16 Millionen Arbeitslose in der Türkei

Die türkische Maschinenbauer-Kammer sorgt sich angesichts von 16 Millionen Arbeitslosen um die Zukunft der Wirtschaft des Landes. Der Rückgang in der Produktion habe abschreckende Wirkung für Investoren.

In ihrem Bericht für den Monat Mai hat die türkische Maschinenbauer-Kammer (MMO) die schlechte wirtschaftliche Lage des Landes kritisiert. Inzwischen gebe es in dem Land 16 Millionen Arbeitslose. Nur ein Viertel bekäme staatliche Unterstützung.

Einbruch in der Produktion

Die Corona-Krise habe zu der immer wachsenden Schwäche in der türkischen Wirtschaft geführt. Die Einnahmen und Ausgaben klafften weit auseinander und die Produktion sei eingebrochen, warnten die Experten. Im März, in dem die Pandemie angefangen hatte, schrumpfte die Industrieproduktion im Vergleich zum Vormonat um sieben Prozent. In manchen Bereichen sei der Einbruch sogar größer.

12 Millionen Arbeitslose bekommen keine Unterstützung

Der Einbruch in der Wirtschaft hat auch zu einem starken Anstieg in der Arbeitslosigkeit geführt. Nehme man etwa die Gruppen wie die arbeitenden 15-17 Jährigen, der Freiberufler oder die über 65-Jährigen, die wegen der Corona-Maßnahmen das Haus nicht verlassen dürfen, käme man auf 16 Millionen Arbeitslose, wovon nur ein Viertel Unterstützung, kritisiert die Kammer in ihrem Bericht.

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Wirtschaft

Ungewissheit in der Türkei verunsichert Tourismusbranche

Die Corona-Maßnahmen in der Türke treffen besonders die Tourismusbranche. Wer in das Land einreist muss zunächst für 14 Tage in Quarantäne. Das schreckt Touristen ab. Hotelbetreiber und Gastronomie sind empört. Die Tourismusunternehmer verlangen daher die Anerkennung der Coronatests in den Heimatländern der Touristen.

Auch ein Test an den Flughäfen lehnen die Unternehmer ab. „Ich habe versucht zu erklären, dass so etwas nicht schön ist. Die Touristen können das in den Flughäfen ihrer Heimatländer machen. Auch bei ihren eigenen Ärzten können sie das machen und mit einem entsprechenden Attest in das Land kommen,“ sagte das Vorstandsmitglied der schweizerischen Bentour Reisen, Kadir Uğur, der Zeitung „Cumhuriyet.“

Kritisiert wird auch die Ungewissheit bei der Hotelsteuer. „Wie soll das alles geregelt werden, niemand weiß es. Wir machen derzeit die Verträge für das kommende Jahr. Die Hotels gehen unterschiedlich vor. Die einen wollen die Steuer von den Kunden erheben und die anderen vom Reiseveranstalter,“ so Uğur.

Der Einbruch in der Tourismusbranche würde das Land sehr hart treffen. Es gehört zum wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes und bringt einen Großteil der Devisen ein.

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Wirtschaft

Turkish Airlines will ab Juni wieder Ziele im In- und Ausland anfliegen

Wegen der Corona-Pandemie hatte die Turkish Aurlines ihren Flugverkehr praktisch komplett eingestellt. Bis zum 20. Mai sind weiterhin alle inländischen und 28. Mai ausländischen Flüge eingestellt.
Jetzt will die Fluglinie wieder schrittweise den Normalbetrieb aufnehmen. Im Juni will das Unternehmen 19 ausländische und 23 inländische Ziele anfliegen. Die Turkish Airlines will auch China wieder anfliegen.
Im ersten Schritt sollen die ausländische Ziele Toronto. Almati, Tokio, Shanghau, Seoul, Singapur, Kopenhagen, Stockholm, Oslo, Frankfurt am Main, Düsseldorf, München, Wien, Amsterdam, Brüssel, Minsk, Tiflis, Beirut, Kuwait und Tel Aviv angeflogen werden.

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